Am Sonntag starteten 500 Läuferinnen und Läufer zum 1. UltraTrailLamerWinkel im Bayerischen Wald. Bei widrigen Wetterbedingungen insbesondere auf den beiden Gipfeln Arber und Osser finishte RSV Tria Bühlertal Starter Rolf Basse die 53 km lange und mit 2700 Höhenmetern sehr anspruchsvolle Trailstrecke in 8:10 Stunden.
Gestern war ich nach kurzfristiger Entscheidung in Graben-Neudorf beim Duathlon am Start. Der Duathlon selbst wird seit 7 Jahren ausgetragen und wird mit einem kleinen, fast familiären Starterfeld von max. 200 Athleten durchgeführt. bei der Strecke geht es um einen komplett flachen Kurs von 5km Laufen, 35km Radfahren und nochmal 5km zu Fuß. Gestartet wird auf dem Parkplatz hinter der Halle, der Start markiert mit einer aufgesprühten Linie und einem Pfeil, dass keiner in die falsche Richtung los läuft ;-).. die Laufstrecke geht raus aus Graben in auf einem gut befestigten Feldweg (fast die ganze Laufstrecke ist geteert), Wendepunkt passieren und zurück zur Halle… Vor der Halle wurde mittels Baugerüste ein durchaus solider Radständer gebaut. Fahrrad schnappen, Helm auf und über ein kleines Brückchen raus auf die Radstrecke. Die Radstrecke selbst ist auch eine Wendepunktstrecke. Die Strecke ist einmalig knapp 12km lang und wird somit drei Runden befahren. Die Strecke ist aufgrund der wenigen engen Kurven und vielen geraden Stücken bestens geeignet um die Aeroposition zu fahren, ich selbst hatte diese sicherlich zu 95% selbst inne. Nach absolviertem Radeln dann wieder die Laufschuhe an und nochmal auf die Laufstrecke. Das Wetter war perfekt, teilweise kam die Sonne raus, teilweise haben die Wolken auch mal für etwas Schatten gesorgt.
Wie bei so kleinen Rennen nicht mehr weg zu denken, war auch hier die Materialschlacht teilweise brachial. So hat der erstplatzierte ein Equipment gehabt, das sich vor dem Ironman Profi Equipment nicht zu verstecken braucht, aber auch das Klassische Rennrad mit Retro-Raritätswert war mit am Start…
mit meiner Leistung war ich soweit für den Saisonstart durchaus zufrieden. Die gesamte Strecke absolvierte ich in 1h52. Dabei war ich mit der ersten Laufrunde in knapp unter 22min durch, die Radstrecke in 1h04 und die zweite Laufrunde dann in 23min, der rest muss den Wechsel zugeschrieben werden. Zeitmessung findet alleine über sie Startnummer statt, somit sind genaue Zeiten eine persönliche Sache.
Ansonsten: Spaß hat‘s gemacht und die Laune auf die Saison steht unter einem guten Stern… Rheinfelden kann kommen…
25. internationaler Volkslauf rund um das Mercedes-Benz Werk in Rastatt. Bei bestem Laufwetter gingen in diesem Jahr über 900 Läufer in Rastatt an den Start. Prominenter Teilnehmer beim 10km-Lauf war Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle, der mit 31:49 min Zweiter wurde. Christine und Christian waren mit 51:24 min und 44:33 min nur knapp dahinter 😉 Für ein gemeinsames Foto hat es aber trotzdem noch gereicht!
Foto-Quelle: Foto zur Verfügung gestellt von www.laufticker.de
Nachdem noch einige Tage zuvor ein Orkantief die Region unsicher gemacht hatte konnte man am Lauftag mit 5 Grad Außentemperatur immerhin noch von einer steifen Brise sprechen. Um 10.05 Uhr startete der 2.Lauf zur 33. Winterlaufserie nachdem bereits im Dezember die 10 km absolviert wurden. Mit von der Partie waren dieses Mal Toby und Martin. Mit Zeiten von 1:08:51 und 1:06:36 konnte man sich an diesem Tag auch in Hinsicht auf die Windverhältnisse durchaus zufrieden geben. Dem Erstplatzierten, Abebe Biruk (MTG Mannheim 46:30 min), konnte man jedoch an diesem Tag nicht wirklich gefährlich werden 🙂
Bei der Mitteldistanz im Kraichgau muss das Einchecken des Rades für Einzelstarter bereits einen Tag vorm Rennen geschehen. Das hat zwar den Nachteil, dass man 2x hinfahren muss, aber es nimmt die Hektik und stimmte einen aufs Rennen ein.
Björn kam um 13 Uhr zu mir um mich abzuholen. Wir packten beide Räder in den BMW (das war auch gleichzeitig der Test, ob das für die Tour-Transalp gut klappt). Um 14 Uhr fuhren wir los nach Bad-Schönborn. Dort holten wir als erstes die Startunterlagen ab.
Während ich in der Schlange wartete fiel mir ein, dass ich meinen Startpass nicht dabei hatte. Mist. Ich musste dann zwar keine Tageslizenz für 25€ kaufen, aber 15€ Gebühr / Strafe zahlen, damit ein Kampfrichter im Internet überprüfte, dass ich einen Startpass habe.
Nach dem Einschreiben schlenderten wir noch über den Triathlon-Fachmarkt, trafen Rolf und Heike und hörten uns die Wettkampfbesprechung an.
Anschließend fuhren wir zum Hardtsee um die Räder einzuchecken.
Sonntag 15.06.2014
Anfahrt / Vorbereitung
Mein Start war um 10:00 Uhr, der von Björn um 09:45 Uhr. Wir fuhren getrennt zum Start nach Ubstadt-Weiher. Ich fuhr zu Hause um 7:30 Uhr los und hatte bei knapp 1h Fahrzeit genügend Reserve. Das Gewusel war wie immer vor einem Wettkampf ziemlich groß.
Um 9 Uhr war der erste Start. Vorher traf ich noch einige Mitstreiter vom Verein: Christoph, Björn, Steffen, Lars und Mario W.
Nachdem ich 4 Starts im 15 Min Takt vom Land aus mitbekam, ging ich um kurz nach 09:45 in den Startbereich. Neos waren erlaubt. Das Wasser war mit 23.8°C gerade noch „kalt genug“. Mir war das egal, weil ich eh keinen Neo habe.
Wettkampf
Schwimmen
Um 10 Uhr ging es los. Es war eine ganz schön weite Strecke die 1.9km ohne die vom Schwimmbad typischen Wenden. Es ging um mehrere Bojen. 1000m kann ich eigentlich schon in 22-23 Min schwimmen aus einer Mischung aus Brust- und Kraulstil. An diesem Morgen benötigte ich aber mit über 50 Min länger. Nun ja, das liegt vermutlich am Zick-Zack Schwimmen das mir immer wieder passierte, wenn ich kraulte. Christoph und Steffen waren die schnellsten Schwimmer vom RSV Tria Bühlertal mit knapp 32 bzw. knapp 33 Min. Der Sieger Sebastian Kienle benötigte 25:24 Min, war also fast doppelt so schnell als ich. Der Wechsel aufs Rad verlief eigentlich gut, auch wenn ich ewig brauchte bis ich die Socken anhatte.
Rad fahren
In 2010 bin ich schon mal im Kraichgau auf der Olympischen Distanz gestartet. Was mir noch in Erinnerung ist, dass ich damals am Anfang ganz viele andere Fahrer überholt habe. Dem war dieses Mal nicht so. Schade. Auf den ersten Kilometern trank ich viel und aß auch 1-2 Riegel. Der Gegenwind war ziemlich heftig. Ich war somit nicht so schnell unterwegs wie erhofft.
Die Steigungen fielen mir recht leicht, klar, da ich die letzten Monate ganz viel Zeit mit Rad fahren verbracht habe. So konnte ich mit der Zeit doch sehr viele Fahrer überholen. Nach gut 3h war auch der Radsplitt für mich erledigt und ich fuhr in die Wechselzone ein.
Hier kam mir gleich ein Helfer entgegen und nahm mir das Rad ab. Super Service dachte ich. Eine weitere Helferin stellt mir die Laufschuhe hin. Als ich diese angezogen hatte wollte ich kurz vorm Loslaufen die Uhr vom Rad auf Laufen umstellen und stellte erst jetzt fest, dass diese noch am Rad hing. Nun ja, ich ärgerte mich nur kurz, denn es war nicht zu ändern. So musste ich den Halbmarathon ohne Puls und Geschwindigkeitskontrolle laufen.
Später stellte sich heraus, dass es Björn mit seiner Laufuhr genauso ging.
Laufen
Mein Hauptziel war: keine Krämpfe, keine Stürze, keine Magenprobleme und kein Einbruch. Die Zeit war mir egal. Somit begann ich den Lauf sehr verhalten. Die Zielzeit zeigte später, dass ich mit einer Pace von 6:10 min / km auf der ersten von 3 Runden je 7km unterwegs war. Im Vorfeld hatte ich überlegt, dass ich eine 6:00 schaffen könnte, aber wie gesagt, die Zeit war zweitrangig.
Das Laufen machte richtig Spaß. Es war extrem viel los. Die Zuschauer waren klasse, ebenso die Wahnsinns-Verpflegung. Die 2 ruhigeren Abschnitte „in der Natur“ 1) im Kurgarten und 2) am Ende der Runde boten eine gute Abwechslung zum Gewusel in der Stadt.
Was mich ganz extrem freute, war das sehr viele vom Verein angereist waren, um uns anzufeuern.
Vielen Dank an: Rolf + Heike, Manuel + Claudia, Toby + Lissy sowie Ruth.
Die Kilometer-Markierungen an der Strecke waren sehr gut zu sehen, so wusste ich auch ohne meine Laufuhr immer ganz genau, wie weit ich noch zu laufen hatte.
Das verhaltene Loslaufen hat sich bewährt. So konnte ich die 2. Runde mit einer Pace von 6:04 und die Dritte und letzte Runde mit 6:09 laufen.
Nach 6:22h war ich im Ziel und nahm mit Freude die Medaille sowie die Glückwünsche des Veranstalters entgegen. Ich war sehr zufrieden, denn ich habe alle meine Ziele erreicht.
Im Ziel
Den Finisherbereich der Challenge Kraichgau hatte ich noch sehr gut von meiner S-Distanz in 2010 in Erinnerung. So genoss ich auch dieses Mal das vielseitige und reichhaltige Angebot und stärkte mich ausgiebig.
Da ich im Ziel keinen anderen bekannten Starter traf hielt ich mich nur relativ kurz auf und ging bald zum Rad-Checkout.
Nach dem Rennen
Die Rückfahrt zum See von ca. 9km ging relativ flott ebenso die Heimfahrt mit dem Auto, die zum Glück staufrei verlief. Zu Hause empfingen mich meine Mädels und erzählten mir, dass sie das Rennen hautnah im Internet mitverfolgen konnten.
Fazit
Im November 2013 überlegte ich lange, ob mir so ein Rennen die ca. 200€ wert ist. Ich entschied mich dafür und sage im Nachhinein: Ja es ist das Geld wert, denn das Hochgefühl so etwas geschafft zu haben hält lange an. Ebenso motiviert so ein Rennen extrem zum Sport machen und gesünder zu leben.
Irgendwie haben wir die Seuche. Wieder lief es nicht rund, was aber keinesfalls bedeuten soll das wir unzufrieden sein sollten. Hier die Fakten.
Martin war sehr traurig über seine Leistung, aber leider erwischten ihn schon am ersten Berg Wadenkrämpfe die sich über den ganzen Wettkampf nicht abschütteln ließen. Da ist dann halt auch nichts zu machen. Wir haben versucht Ihn aufzurichten, aber solche Tiefschläge gehören zu unserem geliebten Sport genau so wie die Erfolge.
Björn der ja kurzfristig eingesprungen ist, lieferte einen tollen Wettkampf ab und war zu einer tollen Radzeit unterwegs, doch dann fuhr ihm bei einem Wendepunkt ein Athlet hinten rein. Björn stürzte und beim Wiederanfahren löste sich das Hinterrad. So verlor er wertvolle Zeit die uns sicher 2 Plätze in der Teamwertung kosteten.
Mario hatte beim Radfahren nicht den besten Tag erwischt, aber dafür ließ er dann die 19. Laufzeit folgen was ihm dann auch im Team den Sieg brachte.
Vor dem Start hat mich eine Erkältung erwischt, und nachdem mein Ruhepuls etwa 8 Schläge höher war wie normal war ich unsicher ob ich überhaupt starten sollte. Nachdem ich dann vor Ort einen Lauftest gemacht habe bei dem mein Puls in normalen Bereichen war und nach unter 1 Minute wieder unter 100 war, habe ich mich entschieden zu starten, aber nicht mit Vollgas. Somit kann ich mit meiner Zeit, die sogar besser ist als letztes Jahr zufrieden sein.
Gegenüber dem letzten Jahr sind wir als Team 6 Minuten besser gewesen, und trotzdem waren wir gerade mal mit Platz 28 einen Platz besser als letztes Jahr. Frustrierend?
Ich denke nicht unbedingt. Wir haben als Team unsere Leute innerhalb rund zwei Minuten rein bekommen. Das ist erst Mal gut. Was aber die anderen Mannschaften haben ist immer ein Starter der rund 5 -6 Minuten schneller als unser bester ist. Damit kannst du dich schon ganz schön nach vorne spülen. Leider haben wir da momentan niemanden der uns da zur Verfügung steht.
Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht und da unsere Damenstaffel mit Tanja, Nathalie und Christine den ersten Platz gemacht hatte gab es ja auch noch was zu feiern.