Autor: chris.zemann

  • Dreiländermarathon

    Bericht von Oliver Frank.

    Ein einzigartiger Marathon wartet auf die Teilnehmer des Sparkasse Dreiländermarathon am Bodensee! Denn wo durchläuft man in einem Wettkampf drei Länder? Der Start ist auf der Insel Lindau und umrundet den Bodensee bis nach Bregenz und weiter durchs schweizerische St. Margrethen bis es dann wieder ins Ziel ins österreichische Bregenz geht.

    Die perfekte Organisation und die entspannte Atmosphäre dieser Veranstaltung haben mich schon letztes Jahr überzeugt und somit wollte ich dieses Jahr wieder an den Start gehen. Die  Pasta-Party für die Teilnehmer findet auf einem Schiff der Bodenseeflotte statt, und am Wettkampftag kann man ganz entspannt mit dem ÖPNV zum Start fahren.

    Wir hatten dann mit dem Wetter auch richtig Glück. Schon 1 ½ Stunden vor Start hörte der Regen auf und wir hatten den ganzen Tag trocken und mit wenig Wind bei 14 Grad ideale Bedingungen. Die Strecke ist sehr flach und für schnelle Zeiten geeignet.

    Bis Kilometer 35 lief alles perfekt, doch dann tauchten Schmerzen im linken Sprunggelenk auf und die Adduktoren machten Probleme. So musste ich das Tempo reduzieren und kämpfte die letzten Kilometer gegen den inneren Schweinehund. Trotzdem war ich mit der Zeit von 3:15:46 h zufrieden und konnte den 18. Platz in der AK 45 und den 100. Gesamtrang erreichen.


  • Breisgau. Kollorz BW Vizemeister

    Breisgau. Kollorz BW Vizemeister

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    links Holger Mungenast ( Staffelläufer), rechts Manuel Kollorz ( BW Vizemeister AK 40 )

    Starkes Ergebnis beim Breisgau Triathlon für Bühlertäler Triathleten. Kollorz BW Vizemeister

    Wie immer bei hohen Temperaturen und Sonnenschein fand am vergangenen Sonntag zum 23. mal der bekannte Breisgau Triathlon statt. Auch viele Athleten des RSV Tria Bühlertal nutzen den gut organisierten Wettkampf fast vor der Haustür, um die Saison ausklingen zu lassen. Über die Mitteldistanz ( 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren u. 21,1 km Laufen ), die in diesem Jahr auch wieder die Baden-Württembergischen Meisterschaften beinhaltete, versuchten sich Manuel Kollorz, Holger Borstorff und Rolf Basse. Gleich die Auftakdisziplin im Müllersee bei Riegel, verlief für alle Drei Athleten positiv. Kollorz konnte als 26. von 400 Startern die Verfolgung auf dem Rad aufnehmen, und schaffte mit gewohnt guter Radleistung bis auf Platz 16 vorzufahren. Dabei hielt auch ein Sturz, bei einer der schwierigen Kurven, seine Aufholjagd nicht auf. Die Laufstrecke ist in der Szene berühmt berüchtigt. Ein 1,5 km langer Anstieg muß zweimal bewältigt werden, und auch der restliche Verlauf über die Weinberge Malterdingens mit welligen und steilen bergab Passagen fordern den Athleten alles ab. So konnte Kollorz in der zweiten Runde das Tempo nicht mehr so hoch halten wie zu Beginn, was aber für eine Top Platzierung mit Rang 12 und dem Vizemeistertitel in der AK40 nicht im Wege stand.

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    Gleichzeitig mit Kollorz kam die Staffel der Bühlertäler ins Ziel. Als Schwimmerin machte Dr. Christina Leinenbach den Anfang und konnte mit einer starken Leistung Thorsten Götz auf die Radstrecke schicken. Dieser machte dann mächtig Betrieb und konnte schon in Schlagdistanz zu den noch in Front liegenden Staffeln auf den abschließenden Läufer Holger Mungenast übergeben. Mit einem phantastischen Lauf in 1:28.50 h erreichte er kurz vor dem Zielkanal seinen Vereinskollegen Kollorz. Hand in Hand überquerte man dann das Ziel. Lohn der Mühe war der 3. Platz in der Staffelwertung. Eine weitere starke Leistung zeigte Holger Borstorff. Der erfahrene Athlet aus Achern entstieg dem See nur wenig später wie Kollorz. Aufgrund der Wassertemperatur von 25 C° war das schwimmen mit Neopren verboten, was die Schwimmzeiten allgemein etwas langsamer machte. Borstorff hat keine spezielle Stärke, was aber gerade einen guten Triathleten auszeichnet. Unglaublich ausgeglichen in allen drei Disziplinen schaffte er mit einer Zeit von 4:47:11 h einen hervorragenden 37. Gesamtrang. Ebenfalls unter den magischen 5 h blieb Rolf Basse. Der Baden-Badener war lange auf Schlagdistanz zu Borstorff, doch  Schmerzen im Knie erzwangen eine Temporeduktion in der zweiten Laufrunde. Trotzdem war Basse mit der Zeit von 4:57:21 h sehr zufrieden und freute sich nach einer langen Saison, die schon im März in Dubai für Ihn begann, auf die nun anstehende Pause. Nach dem Start der Mitteldistanzler gingen noch mit Christoph Bauer und Stefan Rapp zwei weitere RSV Athleten über die Jedermanndistanz ( 0,7 km, 32 km, 7,4 km ) an den Start. Für Rapp war es sein Debüt. Erst im Winter zur Triathlon Abteilung gestoßen, warfen ihn immer wieder gesundheitliche Probleme zurück so das erst jetzt ein Start möglich war. So hieß es nur ankommen und die Stimmung rund um den Wettkampf genießen was dann auch gelang. Pech hatte Bauer hingegen, der mit starker Zeit unterwegs war, dann aber einen Reifenplatzer hatte der noch einen Sturz mit zwei anderen Athleten zur Folge hatte. Glücklicherweise blieben außer der Enttäuschung und einigen Schürfwunden keine weiteren Schäden zurück.


  • Roth aus Manuels Sicht

    Roth aus Manuels Sicht

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    Ich war gut vorbereitet und fit für die Challenge, mein Ziel war es, die 9h Schallmauer zu durchbrechen.
    Beim Schwimmen habe ich mich gut und flott gefühlt, war mit 58’55 aber 3 Minuten langsamer als geplant.
    Das Radfahren lief wider Erwarten sehr gut! Trotz Trainingsrückstand auf dem Rad (dieses Jahr kein Trainingslager, langer kalter Winter) bin ich bei guten äußeren Bedingungen Bestzeit gefahren in 4h 49. Leider habe ich mich im Mittelteil etwas übernommen, das wurde mir auf der zweiten Laufhälfte zum Verhängnis. Ich hatte einfach das Ziel von 9h vor Augen und wollte meine Chancen darauf wahren durch eine schnelle Radzeit. Nachdem die ersten 20 Laufkilometer gut liefen und ich noch auf Kurs für unter Stunden war, bin ich schwer eingebrochen auf der zweiten Hälfte des Marathons. Der schnelle Radsplit hat sin Tribut gefordert. Schwere Krämpfe haben mich zu kurzen Gehpausen gezwungen, die Sonne (ca. 28 Grad) haben mir zugesetzt. Dennoch mit 3h17 nur eine Minute langsamer als letztes Jahr. Die neue persönliche Bestleistung von 9h09’43 freut mich sehr, trotz des verpassten Ziels. Zur Belohnung Platz 3 der Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz AK 40-44. Mein Ziel, die Sub 9, werde ich nächstes Jahr in Frankfurt noch mal anpeilen und bis dahin beim Training noch eine ordentliche Schippe drauflegen.


  • Triumph in Roth

    Triumph in Roth

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    Bei herrlichem Wetter startete am vergangenen Sonntag eine weitere Auflage der legendären Triathlon Challange in Roth. Der traditionsreiche und in der Szene als wohl stimmungsvollster Triathlon der Welt bekannt, lockte auch 4 Athleten des RSV Tria Bühlertal ins Frankenland. Erstmals wurde hier auch offiziell die Deutsche Meisterschaft über die Langdistanz ( 3,8 km Schwimmen,180 km Radfahren u, 42,2 km Laufen ) im Triathlon ausgetragen. Inoffizieller Vizemeister in der Altersklasse M40 wurde letztes Jahr schon Manuel Kollorz. Dieser wollte sich wieder ganz vorne in die Ergebnislisten eintragen, hatte aber im Vorfeld wie so viele andere Athleten die in heimischen Gefilden trainieren müssen mit den diesjährigen Wetterunbilden zu kämpfen. Daher war nicht ganz klar wie die Radform am Renntag ausfallen würde. Seinen ersten Start in Roth ging der derzeitige Amateurweltmeister Christian Müller an. Aufgrund seiner hervorragenden Ergebnisse der letzten Jahre bekam er einen der wenigen Startplätze zugesprochen die sonst nur Profis zugestanden werden. Mit guten 56:23 Min. begann das Schwimmen im Main-Donau Kanal schon sehr gut, da dies die einzige kleine Schwäche von Müller ist. Als 91. aus dem Wasser begann nun der perfekte Tag. Mit der 7. besten Radzeit in 4:30:46 über die 180 km wurde ein Mitstreiter nach dem anderen eingesammelt. Zur Mittagszeit ging es dann bei brütender Hitze auf den abschließenden Marathon. Doch hohe Temperaturen sind für Müller eher Leistungsfördernd. Als einer der wenigen Amateure schafft er es immer wieder auch diese Disziplin unter 3 h zu bewältigen. Als Lohn stand dann mit 8:28:55 h eine persönliche Bestzeit, der 12. Gesamtplatz und der Deutsche Meistertitel in der M40 zu buche.

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    Zu einer Vereinsinternen Meisterschaft entwickelte sich dieser Wettkampf durch eine ebenfalls sensationelle Leistung von Manuel Kollorz. Mit einer ähnlich guten Leistung im Schwimmen und einem bärenstarken Radsplit (4:49:29 h) war zwar klar das er nicht an Müller ran kam, doch mit einer kämpferischen Laufleistung (3:17:55 h) musste er schließlich nur den Altmeister Lothar Leder an sich vorbei lassen. Auch wenn es dann „ nur „ der 3. Platz war, so konnte Kollorz wie Müller auf eine neue Bestzeit (9:09:43 h) stolz sein. Als dritter Bühlertäler komplettierte Rolf Basse die Mannschaftswertung. Der Langdistanz Spezialist war nach dem Schwimmen und Radfahren auf 10 h Kurs, doch die Hitze machte es auf der Laufstrecke dem Baden-Badner nicht gerade leicht. Mit seiner ganzen Erfahrung dosierte er das Tempo so das er schließlich mit noch guten 10:39:50 h finishte und damit seine Zielzeit nur um knapp 10 Minuten verpaßte. Damit erreichte das Team auch in der Mannschaftswertung einen unglaublichen 4. Platz. Ebenfalls am Start war mit Thomas Benz der jüngste der Bühlertäler der seine erste Langdistanz anging. Im Vorfeld war seine Vorbereitung aber immer wieder gestört und so war schon vor dem Start klar das es eher ein langer Tag für Ihn wird. Nach 11:47:12 h war er überglücklich das Ziel erreicht zu haben, was das wichtigste für die meisten der über 2000 Teilnehmer ist.


  • Großweier

    Bericht von unserem Mario.

    Anfahrt / Vorbereitung

    Jochen und ich verabredeten, dass wir um 7:25 Uhr mit den Rädern in Sinzheim losfahren. Um 8:40 Uhr ist Wettkampfbesprechung und Start ist um 10:00 Uhr, so dass wir genug Zeit hatten. Wir fuhren pünktlich los und waren nach knapp einer Stunde in Großweier. Es war also genügend Zeit zur Vorbereitung. Die Startnummer war schnell geholt und am Rennrad angebracht. Das richteten wir den Wechselplatz: Rad – Lauf ein. Diese befindet sich direkt neben dem Zielbereich.

    Dann galt es, alles einzupacken was man zum schwimmen und Wechsel schwimmen – Rad benötigt. Das tat ich und vergaß nichts. Insbesondere auch nicht die Badekappe und den Beutel für die Sachen, die nach dem Wechsel vom Veranstalter zurück gebracht werden.

    Dann fuhren wir mit Rad zum Schwimmstart. Der Rad-Check-In dauerte ein paar Minuten weil sich eine Schlange gebildet hat. Ich stellte das Rad ab und richtete alles für den ersten Wechsel. Hier habe ich bisher noch keine Routine, aber egal. Dann liefen wir zum Schwimmstart. Das Wasser hatte um die 21°C. Somit waren Neos erlaubt und viele starteten damit. Ich nicht, weil ich keinen habe.

    Jochen ist auch ohne Neo gestartet. Er war in Startgruppe 1. Ich in Gruppe 3. Der Abstand betrug 10 Min, so dass mein Start erst um 10:20 Uhr war. In der Zeit bis dahin unterhielt ich mich mit Tanja, die die Damenstaffel unseres Vereins eröffnete. Erst ca. 5 Min vorher gingen wir ins Wasser, weil es doch recht kühl war.

    Das Rennen

    Schwimmen

    Der Start war pünktlich um 10:20 Uhr. Ich schwamm los. Gott sei Dank haben wir beim Vereinsschwimmen schon öfters einen Massenstart geübt. Wichtig ist hier zu lernen, dass man viele Tritte und mal ne Hand ins Gesicht kriegt, ohne dass dies Absicht der anderen Schwimmer ist. Das muss man einfach in Kauf nehmen und akzeptieren, was nicht so einfach ist. So ließen mich die wenigen Tritte relativ kalt.

    Ich begann mit Kraulschwimmen. Das viele Training im Winter sollte sich doch bemerkbar machen. Aber nach kurzer Zeit entschied ich mich doch Brust zu schwimmen. Viele in meinem Umfeld taten das auch. Hier weiß ich, dass ich das ohne große Anstrengung über 750m locker kann. Da es ein Wettkampf war legte ich doch den einen oder anderen Kraulabschnitt ein und konnte sogar jeweils ein paar Meter gut machen. Es ging weit raus in den See, um eine erste Boje rum, weiter zur 2. Boje und dann schon wieder zurück an Land. Ich schaute kurz auf die Uhr. Diese zeigte gute 15 Min (Auswertung zeigte später: 15:40 Min). D.h. für mich 30s / 25m und das ist OK. Schneller bin ich selten :-). Die schnellen Schwimmer sind genau doppelt so schnell, aber egal.

    Für den ersten Wechsel habe ich mit 4:12 (laut eigener Messung) ewig gebraucht. Wobei hier auch ca. 700m Fußweg barfuß, teils auf groben Teer zu absolvieren war. Das Anziehen der Schuhe dauerte ewig. Auch wenn ich bisher dachte, es ist egal beim Wechsel 1-2 Minuten zu verlieren, sollte ich das mal üben, weil es einfach nervt, wenn man hier viel Zeit verliert. Laut offiziellem Ergebnis hatte ich eine Schwimmzeit von 19:53 Min. Das ergibt Platz 228 von 259 Startern (alle Alterklassen, Männer + Frauen (es gibt nur eine Liste)). Also 88%.

    Rad

    Dann ging es weiter auf dem Rad, meiner Lieblingsdisziplin. Angeschlagen vom Schwimmen war ich nicht, aber ich merkte rechte schnell, dass ich dieses Jahr viele lange Einheiten trainiert habe und mir die Kraft fehlt. Ein Offline-Auswertung der Geschwindigkeit kann ich nicht machen, weil ich Probleme mit der 910XT hatte (komischerweise, wurde zwar die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt, aber in der Auswertung ist keine, auch keine Strecke). Nun ja, der Tacho zeigte so zwischen 32 und 38km/h an. Es fiel mir echt schwer den Puls oben zu halten. Hier fehlt eindeutig Kraft in den Schenkel und auch der Wille mich zu quälen. Einmal hatte ich nen Puls von 145 und das im Rennen in der Ebene. Ich hab dann wieder rein getreten, konnte mich aber nicht arg lange quälen. Kraftausdauer Einheiten fehlen hier.

    Ich bekam dann noch leichtes Kopfweh und der Nacken machte sich auch bemerkbar. Egal. Ich fuhr dann was ging, war aber froh nach 43:46 Min die Wechselzone zu erreichen. Geht man von exakt 25km aus so ist das ein Schnitt von 34.3km/h. Nun ja, ist halt so. Hier hatte ich Platz 143 was 55% entspricht. HF-Mittel betrug 161 Schläge beim Rad fahren was zeigt, dass ich mich eigentlich doch ganz schön angestrengt habe. Der nächste Wechsel habe ich nicht exakt gestoppt, ging aber vielfach schneller, weil ich ja keine Socken anziehen und nur die Schuhe wechseln musste.

    Lauf

    Ich lief los, mit Pace < 4:30 was für meine Verhältnisse ja ziemlich schnell ist. Das war zu schnell. Ich weiß zwar, dass es wichtig ist von Anfang an die gleiche Geschwindigkeit zu laufen, aber rannte einfach was ging. Später, nachdem sich dann Puls um die 170 war, wurde ich langsamer und lief in etwa ne 5er Pace. Die 5 km mussten in 2 Runden je 2.5km absolviert werden.

    Der Weg an sich war schön abwechslungsreicht. Teils Teer, Teils Schotter ja sogar Trail an einem Bach entlang. Der Lauf ging sehr schnell vorüber. Trotzdem war ich froh nach knapp 25 Min das Ziel zu erreichen. Beim Laufen konnte ich den Puls ziemlich hoch treiben, so dass dieser im Mittel 169 Schläge betrug. Brutto benötigte ich 25:01 Min und belegte damit Platz: 171 (66%).

    Im Ziel / Heimfahrt

    Der Triathlon in Großweier ist beim RSV Tria Bühlertal sehr beliebt, so dass 9 Einzelstarter + die Damenstaffel also insgesamt 12 Athleten am Start waren. Entsprechend gab es im Zielbereich viel zu erzählen. Ca. 1h später fuhren Jochen und ich wieder gemütlich nach Hause.

    Fazit

    Es war ein schöner Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein mit vielen bekannten Gesichtern und hat viel Spaß gemacht. Lediglich die Nackenschmerzen sowie leichtes Kopfweh trübten das Gesamtbild. Mit meiner Platzierung bin ich nicht so sehr zufrieden, so dass es gilt, diese zu verbessern. Eventuell schon in 2014, sofern es terminlich passt.


  • Challange Barcelona

    Challange Barcelona

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    Letzten Donnerstag als Rolf und ich Calella angekommen sind, wollte ich meine Startunterlagen abholen. Ging aber nicht, es gab „irgendein“ Problem und ich sollte am nächsten Tag wieder kommen. Freitag Abend wurde mir dann eröffnet, dass ich an der Europameisterschaft nicht teilnehmen kann. Der Veranstalter hat mir ein Email gezeigt von der DTU an die ETU in dem stand, dass ich nicht teilnehmen darf, weil ich keinen Deutschland Anzug bei der DTU bestellt habe (190 Euro). Echt toll – diese Email hätte ich auch gerne vom Verband bekommen damit ich weiss, woran ich bin und noch hätte reagieren können… Ziemlich frustriert habe ich mich dann für das Open Race umgemeldet. Das hat nicht richtig funktioniert, deswegen stehe ich auch in keiner Ergebnisliste. Das war mir irgendwie vorher schon klar, dass das nix gibt…

    Das Schwimmen war dann katastrophal. Die Wellen waren recht hoch und da wir direkt gegen die Sonne schwimmen mussten, konnte man nicht eine einzige Boje in dem glitzernden Wasser erkennen. Das war ein kompletter Blindflug! Einzige Orientierungsmöglichkeit waren die Schwimmer vor einem, die extrem breit auseinander gefächert in alle möglichen Richtungen geschwommen sind. Laut Garmin habe ich knapp 300m zu viel geschwommen und nur weil mich andere Schwimmer zwischendurch darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich in die falsche Richtung schwimme, ist es nicht noch schlimmer geworden. Als ich irgendwann wieder an den Strand gespült wurde, musste ich erst mal den Strand entlang zum Ziel laufen, weil ich sonst wo angekommen bin… Ich hab mich wie ein Überlebender gefühlt, nicht wie ein Finisher. Rolf hat das ganze viel weniger ausgemacht, er sagte, er sei immer in Richtung Sonne geschwommen und das auf und ab der Wellen fand er eher spaßig. Ich habe bei der Aktion so viel Salzwasser geschluckt, dass ich mir den Magen komplett verdorben habe.

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    Das Radfahren ging ganz gut. Ich hatte mir die Strecke vorher mit dem Auto angesehen und vor den Steigungen schon ziemlichen Respekt bekommen. Rolf und ich haben dann noch die Kassetten an unseren Hinterrädern geändert um bei den ganz harten Steigungen noch einigermaßen kurbeln zu können. 1200 Höhenmeter waren es insgesamt aber es lief besser als erwartet. Die Abfahrten teilweise schwierig, gut dass ich die Strecke kannte und entsprechend vorsichtig fahren konnte. Wollte nicht wieder wie letztes Jahr im Graben landen… Mit dem verdorbenen Magen konnte ich mich beim Radfahren nicht richtig ernähren. Es wollte einfach nicht viel rein. Auch trinken konnte ich nicht richtig. Lediglich beim letzten Berg hat mir bisschen Dampf gefehlt aber sonst konnte ich gut durchziehen und sehr viele der beim Schwimmen verlorenen Plätze wieder gut machen.

    Die Quittung für die mangelnde Nahrungsaufnahme beim Radfahren habe ich dann nach ca. der Hälfte des Halbmarathons bekommen. Schwindel, Tunnelblick und völliger Energiemangel. Es ging einfach gar nichts mehr und ich bin im 5er Schnitt und auf der letzten Rille ins Ziel gelaufen. Habe mich im Ziel so kaputt wie nach einer Langstrecke gefühlt und konnte von dem reichhaltigen Buffet auch kaum was essen. Nur Bier konnte ich trinken 🙂 Ich habe mich aber ziemlich schnell wieder erholt. Insgesamt war mein Abschneiden trotz der Probleme gar nicht so extrem schlecht – allerdings stehe ich in keiner Liste. Ich versuche das noch zu klären, habe da aber wenig Hoffnung. Ich schicke dir auch noch Bilder, wenn ich sie im Rechner habe.

    Für Rolf ist der Wettkampf ganz anders gelaufen, er ist gut gelaufen und konnte wie gesagt auch dem Schwimmen noch was abgewinnen. Er ist mit dem Rennen sehr glücklich. In den folgenden Tagen war das Meer total ruhig, wäre das Sonntag auch so gewesen, wäre das Rennen für mich vielleicht ganz anders ausgegangen. Wie dem auch sei, insgesamt war das Rennen toll organisiert, besonders die Radstrecke war hervorragend gesichert und gut zu fahren gewesen. Ich kann das Rennen weiterempfehlen und Barcelona ist auf jeden Fall eine Reise wert.


  • Forst Teamwettkampf

    Forst Teamwettkampf

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    Bei wiedrigen Bedingungen startete der 2. LBS Ligawettkampf in Forst. Das traditionsreiche Rennen das zum 20. mal ausgetragen wurde bildete die Kulisse für einen Teamwettkampf, bei dem die Strecken zusammen im Team absolviert werden müssen. Bei kühlen Temperaturen und immer wiederkehrendem Regen, stürzten sich Manuel Kollorz, Thomas Benz, Björn Haverland und Oliver Frank für den RSV Tria Bühlertal in den 16 C° kalten Heidesee. Wie erwartet kam Kollorz nach 1000 m als erster der Mannschaft aus dem Wasser und konnte sich in Ruhe für das Radfahren umziehen, da erst bei wenigstens drei Teammitgliedern die Freigabe von den Kampfrichtern für die Radstecke kommen konnte. Frank kam mit guter Zeit bald auch in die Wechselzone und auch Thomas Benz traf 1 Minute später ein. Nun war nicht klar wie Haverland, der noch wenig Erfahrung hat, eintreffen würde. Nachdem fast eine weitere Minute ins Land ging, bekam man von den mitgereisten Fans Signal das man los fahren sollte. Somit durfte jetzt kein Athlet mehr ausfallen, da sonst die Mannschaft gesprengt würde. Kollorz machte mächtig Druck auf dem Rad und trieb seine Mannschaftskollegen über die 22 km lange Wendepunktstrecke. Zwar ist diese flach, aber auch windanfällig und durch den Regen rutschig, so das man höchst konzentriert fahren mußte. Mit einem schnellen Wechsel ging es dann auf die abschließenden 7,5 km Laufstrecke. Schnell war klar das die drei verbliebenen Bühlertäler noch richtig Boden gut machen wollten. Mit unter 4 Minuten auf den Kilometer wurde ein hohes Tempo angeschlagen das man auch fast durchhielt. Mit dem 20. Platz war man dann auch sehr zurfieden und rehabilitierte sich für den mißlungenen ersten Wettkampf in Waiblingen.


  • Liga Waiblingen

    Die Sprintdistanz wurde bei idealem Wetter im Jagdstart absolviert. Alle 20 sec. ging ein Athlet in das Waiblinger Freibad um die 500 m abzuspulen. Der RSV Tria Bühlertal brachte mit Holger Mungenast und Tobias Behrens zwei neue Gesichter an den Start. Komplettiert wurde das Team von Thomas Benz und Oliver Frank. Der Rundkurs auf dem Rad mußte 3 mal durchfahren werden um auf die 22 km zu kommen. Dabei stellte sich die Strecke mit 2 kräftigen Anstiegen als schwieriger heraus als man im Vorfeld vermutete. Pech hatte Mungenast der am Start stürzte und erst einen Defekt beheben mußte um das Rennen fortzusetzten. Noch schlimmer erging es Behrens der mit einem Platten das Rennen ganz aufgeben mußte. Thomas Benz fehlte nach einem Trainingslager noch die Spritzigkeit, und so konnte Oliver Frank trotz guter Leistung einen verkorksten Saisonstart auch nicht mehr verhindern. Als 29. und damit drittletzte Mannschaft mußte man diesen Tag schnell abhaken.


  • Hawaii-Nacht 2012

    Hawaii-Nacht 2012

    20121017_Hawainacht4_klDaumen drücken hieß es am 13.10.2012 für Christian Müller bei seinem Start in Kona. Insgesamt 23 Athleten und Familienmitglieder trafen sich in den Räumen von Dental Keramik Würtz in Bühl. Mit guter und üppiger Verpflegung schaute man im live stream die Übertragung und verfolgte über den Athleten tracker auch die Zeiten des Vereinskollegen. Zwischenzeitlich hatte man sogar telefonischen Kontakt zu seiner Frau Almut, die Bericht erstattete. Christian Müller enttäuschte die Fans, unter die sich auch seine Mutter gesellte, nicht. Mit fantastischer Rad und Laufzeit machte Christian das Rennen seines Lebens.
    Amateurweltmeister und Gesamt 24. over all, bilden einen gelungenen Abschluß einer sehr erfolgreichen Saison. Als einzigem Amateur gelang ihm eine Zeit unter 9:00 h. Genau waren es 8:54:17 h.
    Am Ende des Rennens gegen 4 Uhr Morgens wurden die noch ausharrenden mit der Übertragung des Zieleinlaufes von Christian belohnt.


  • Hawaii 2012: Phantastischer Erfolg für Christian Müller

    Hawaii 2012: Phantastischer Erfolg für Christian Müller

    Der Triathlet des RSV Tria Bühlertal ist beim Ironman Hawaii erneut Weltmeister seiner Altersklasse (40-44 Jahre) geworden. Der Vimbucher erreichte beim Rennen am Samstag nach 8:54:17 Stunden das Ziel am Pier von Kona, was im Gesamtklassement den hervorragenden 24. Platz bedeutete – umgeben von Profis. Müller benötigte 1:04 Stunden für die 3,8 Kilometer im Pazifik, 4:43:41 Stunden für die 180 Kilometer auf dem Rad quer durch die Lavawüste und schließlich 3:00:50 Stunden für den abschließenden Marathon. Für den 40-Jährigen ist es der zweite WM Titel bei den Amateuren. Bereits 2009 war er auf Hawaii Bester seiner Altersklasse. Damals war Müller 9:01:32 Stunden unterwegs, was im Gesamtklassement Rang 31 ergab. (aus BNN vom 15.10.2012)


  • Manuel in Colmar erfolgreich

    Manuel in Colmar erfolgreich

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    Es war ein kleiner, sehr gut organisierter Wettkampf (etwa so groß wie Großweier) an einem sehr schönen Badesee mit 300 Teilnehmern (bei den Männern). Die Schwimmdistanz war 500m, Landstart, in einem sehr engen Startfeld mit dementsprechenden Hauereien auf den ersten Metern. Als 10ter kam Manuel aus dem Wasser. Dann folgt die Aufholjagt auf dem Rad mit vollem Risiko, ohne Körner zu sparen. 20 km flacher Kurs. Nach ca. zwei dritteln der Radstrecke war er dann ganz vorne, nach drei Vierteln waren die Verfolger abgeschüttelt, der Vorsprung in der zweiten Wechselzone war ca. 1 Minute. Die Beine waren total sauer von der schnellen Radfahrt. Der 5km Laufkurs war anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich mit Passagen über den Sandstrand am Badesee, Grassnabe, Schotter- und Asphaltwege sowie kleinen Steigungen. Die Verfolger kamen langsam aber sicher immer näher an Manuel heran aber durch einen langgezogenen Endspurt konnte er den zweiten gerade noch auf Distanz halten und mit 3 Sekunden Vorsprung glücklich ins Ziel einlaufen, sogar mit Streckenrekord. Für Manuel war das sicher eine gute Vorbereitung auf den 70.3 km Wettkampf in Aix-en-provence am 23.9.


  • Hornisgrinde Lauf

    Kurze Ergebnisprahlerei vom 10km Lauf am Hundseck: ich hab hier 3 Urkunden vor mir liegen von den drei Startern unseres Vereins… Erst ein große Lob an Christine, die mit einer Zeit von 51:04min dritte ihrer Altersklasse wurde, den Preis und Urkunde haben wir mitgenommen… Als nächste unsere weibliche Rampensau Nathalie, die mit einer Zeit von 44:21min zweite ihrer Altersklasse wurde… Zuletzt noch mein Ergebnis, wo ich mit einer Zeit von 41:38min dritter meiner Altersklasse wurde…

    War zwar echt schwer heute morgen aufzustehen, aber das war’s wert!